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Pauschalreise ins All

“Dann hebt er ab und völlig losgelöst” das können seit heute die Österreichischen Kunden des Discounter Penny singen. Nein, kein Scherz!

Ab heute (22. Oktober 2009) können Hobby-Astronauten in Österreichs Penny-Filialen eine Pauschalreise ins Weltall kaufen. Für 209.555 Euro pro Person wird das amerikanische Unternehmen Rocketplane Global (Oklahoma) in das Weltall starten.

Jeweils fünf Weltraumtouristen werden Ende 2011 für fünf bis zehn Minuten die Schwerelosigkeit während einem so genannten Parabelflug erleben. Das ganze Geschehen wird sich in etwa 117.000 Metern Höhe abspielen.

Aber ACHTUNG: Wer jetzt gleich die Reisekasse plündern will, um sich eines der Tickets bei Penny Österreich zu ergattern, der sollte noch etwas wissen. Nämlich, dass das Rocketplane Global dieses Abenteuer für grade mal 170.000 Euro und somit wesentlich günstiger anbietet.

Bei uns gibt es weitere Leistungen wie Flüge in der Businessclass nach Oklahoma dazu

rechtfertigt sich Martin Fast, Geschäftsführer der Rewe Austria Tourisik GmbH gegenüber der Süddeutschen Zeitung.

Aber mal ehrlich, einen grossen Andrang von Kunden wird diese Aktion von Penny sicher nicht auslösen. Oder haben Sie mal eben 210 Tausend Euro in Ihrer Reisekasse?

Was ist Google SMS?

Fau Zypries als Ministerin für Justiz war massgeblich an der Gesetzgebung in Sachen Internetsperren, Online-Durchsuchung und Urheberrechte im Internet beteiligt. Aber die Frage “was ist Google SMS” verdeutlichte in der Podiumsdiskussion mit Frau Dr. Brigitte Zypries die Inkompitenz unserer Justizministerin.

Den Unterschied zwischen eMail und SMS zu erklären, überforderte die Ministerin und sie versuchte durch delitantisches Verknüpfen von Fachbegriffen ihre eigene Unkenntnis zu verschleiern. Das ist Kompetenz. Chapeau.

Fast schon legendär ist die Antwort auf die Frage der Kinderreporter des ARD Morgenmagazins. Frau Zypries sollte verschiedene Browser aufzählen.

Browser? Was sind jetzt noch mal Browser?

Ein kleiner Tipp von Motz-Blog.net, es ist niemand der über die Autobahn braust. ;)

Fast könnte man über die Unwissenheit und Weltfremdheit von Zypries lachen, wenn da nicht der Posten als Justizministerin wäre (das hat sich zum Glück erledigt). Diese Ahnungslosigkeit bei einer Politikerin, die sich ausgerechnet für neue Gesetzgebungen rund um das Internet stark macht? Das macht mir Angst!

Wie weit soll Integration gehen?

Der Vorschlag der Türkischen Gemeinde in Deutschland (TGD), dass alle Kinder Schulfrei haben sollten, wenn muslimische Feiertage auf dem Kalender stehen, stieß überwiegend auf Ablehnung. Politiker, Kirchenvertreter und auch der Zentralrat der Muslime sind dagegen.

Der Zentralrat der Juden hingegen reagierte sehr positiv und schlug sogleich vor auch an einem jüdischen Feiertag allen Schülern schulfrei zu geben. Kolat äusserte sich gegenüber der “Berliner Zeitung” mit den Worten

Das wäre ein Zeichen der Toleranz.

Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Armin Laschet (CDU) hingegen gab seine Meinung gegen über der FAZ kund

Wir müssen Bildungs- und Aufstiegschancen und Deutschkenntnisse für Zuwandererkinder verbessern, statt neue Feiertage einzuführen.

Die Meinungen gehen weit auseinander und mir stellt sich jetzt die Frage, wie weit soll Integration wirklich gehen?

Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

so sind die ersten Worte der deutschen Nationalhymne.

Einigkeit herrscht unter allen Bürgern Deutschland, egal welcher Herkunft, wir wollen glücklich und in Frieden leben.
Rechte gelten für jeden Menschen der in Deutschland lebt, aber natürlich auch für jeden egal welches Land auf der Erde er seine Heimat ist.
Und jeder Mensch lebt in Freiheit (inhaftierte Straftäter mal ausgenommen)

Aber August Heinrich Hoffmann von Fallersleben hat sich sicher auch mit diesen Zeilen etwas gedacht:

Deutsche Frauen, deutsche Treue, deutscher Wein und deutscher Sang,
sollen in der Welt behalten ihren alten schönen Klang,
uns zu edler Tat begeistern unser ganzes Leben lang

Man könnte diese Zeilen mit jeder Nationalität austauschen. Egal ob spanische Frauen, griechische Treue, italienischer Wein … vollkommen egal, denn die Kernaussage ist:

Erhalte die Werte deines eigenen Landes

Warum sollten die Deutschen einen Teil der eigenen Identität in ihrem Vaterland aufgeben?
Müsste sich denn nicht jeder Mensch, der in ein “fremdes” Land zieht, den Gepflogenheiten und Wesenszüge des Landes annähern? Sich der vorhandenen Gesellschaft anpassen?

Wenn man bedenkt, wie viele verschiedene Nationalitäten in Deutschland vertreten sind und somit auch zählen würde wie viele verschiedene Religionen das sind. Dann kann es nicht möglich sein, dass nur die muslimischen Feiertage in den Kalendern als Schulfrei vermerkt werden sollten. Dann sollte doch jede Religion ihre Feiertag in den Schulkalendern wieder finden. Was aber absolut nicht machbar wäre, denn wie könnte dann noch die Integration der “neuen” Deutschen stattfinden?

Ich schliesse diesen Text mit den Worten der bayerischen Sozialministerin Christine Hadertauer (CSU)

Bei uns gilt die christlich-abendländische Kultur, und das soll auch so bleiben. Diese Identität darf nicht “unter dem Deckmantel falsch verstandener Toleranz” verwässert werden.

Niederlage für Robbie Williams

Nicht sehr begeistert wird der Popstar Robbie Williams wohl über die erste Schlappe sein. Mit seiner neuen Single “Bodies” wollte der 35-jährige sein Comeback feiern und wieder ganz gross raus kommen.

Nun wurde er von einer Newcommerin in die Schranken gewiesen. Die Talentshow-Gewinnerin Alexandra Burke verwies Williams auf Platz zwei der britischen Charts. Ihre Single “Bad Boys” (mit US_Rapper Flo Rida) verkaufte sich mit 185.000 Exemplaren doppelt so oft und verdrängte Williams Single von Platz 1.

Besonders peinlich dabei ist, dass die Single der 21-jährigen Burke nun die bisher am schnellsten verkaufte Single des Jahres ist. Dies bestätigte auch die Official UK Charts Company.

Laut einem engen Freund des Popstars soll dieser mit offenem Mund und sprachlos auf diese Nachricht reagiert haben.

Tja Robbie, es heisst nicht umsonst “Ladys first” ;)

a-ha geben Trennung bekannt

Ist es nur eine werbewirksame PR, um den Ticketverkauf für die geplante Tour anzukurbeln? Diese Frage stellte sich so mancher, nachdem die norwegische Popband a-ha ihre Trennung öffentlich machte.

Grund? Die Bekanntgabe der Trennung erfolgt bereits 1 Jahr vor dem Ende am 04. Dezember 2010. Vorher soll aber noch die Abschiedstournee stattfinden. Der Kartenverkauf für diese “weltumspannenden Tournee” startet schon jetzt.

a-ha wäre nicht die erste Band, die mit dieser medienwirksamen PR-Aktion nur darauf aus ist, den Ticketverkauf anzukurbeln und die Hallen voll zu kriegen. Ob diese Trennungsmeldung wahr gemacht wird, stellt sich spätestens Ende 2010 in Oslo heraus.

Die drei Bandmitglieder Morten Harket, Magne Furuholmen und Pål Waaktaar-Savoy begründen Ihre Entscheidung so

Wir haben das ultimative Abenteuer kleiner Jungs gelebt und hatten eine längere, erfülltere Karriere als wir uns erhofften. Indem wir das jetzt machen, können wir uns anderen erfüllenden Sachen im Leben widmen – sei es humanitäre Arbeit, Politik, oder was auch immer. Außerdem natürlich neuen Konstellationen im Bereich der Kunst und Musik. Wir gehen als Band in den Ruhestand, nicht als Individuen. Veränderungen sind immer schwierig und es ist einfach, alles beim Alten zu lassen bei uns. Es ist Zeit für Veränderung.

Lassen wir uns überraschen, ob die Norweger sich nach einem viertel Jahrhundert tatsächlich endgültig trennen. Oder ob das Ganze nur zu erhöhten Medienrummel und ausverkauften Konzerten führt.

Feministischer Porno-Preis in Berlin

Ja, es gibt auch Frauen, die Pornos schauen, davon sind die Veranstalterinnen des “PorYes” überzeugt. Und so wird heute in Berlin der “erste feministische Pornofilmpreis Europas” verliehen.

Pornofilme müssen ja nicht immer nur sexistisch sein, sondern können auch anspruchsvolle und gehobene Erotik beinhalten. Die Organisatorin Laura Méritt sagte der dpa “Die Zeit ist reif für so etwas, weil die Nachfrage nach Pornos sowohl bei Frauen als auch bei Männern größer geworden ist.”

“PorYes” ist übrigens eine Anspielung auf die Kampagne «PorNo» gegen pornografische Filme von Alice Schwarzer.

Die Jury setzt sich aus international bekannten Vertreterinnen der Frauenpornoszene zusammen. Es wird neben dem “feministischen Porno-Filmpreis Europa” auch ein Publikumspreis vergeben.

Es wird also richtig spannend im Filmtheater Hackesche Höfe und sicher auch feuchtfröhlich auf der anschliessenden Party in der “Homebase” in Berlin.

Datenklau bei Schüler VZ

Über 1 Millionen Datensätze mit detaillierten Profilinformationen von Schülern und Schülerinnen wurden gestern auf der Internetplattform “Schüler VZ” geklaut. Datenmissbrauch der Superlative.

Mit Hilfe eines Crawler wurden die Profile aufgerufen und dann herunter geladen bzw. kopiert. Die gestohlenen Daten beinhalten Name, Schule, Geschlecht, Alter und Profilfoto der meist minderjährigen Nutzer.

Die Internet-Plattform “Schüler-VZ” bestätigt den Datenklau, betont aber, dass keine Daten wie Postadressen, E-Mail-Adressen, Zugangsdaten, Telefonnummern oder Fotoalben einsehbar gewesen seien.

Man hätte umgehend die Datenschutzbehörden informiert. Aus einer internen Quelle des VZ-Netzwerkes heisst es:

Der Täter ist bekannt, er ist selber Nutzer unseres Netzwerk

Zu den “VZ”-Netzwerken gehören die Plattformen “SchülerVZ”, “StudiVZ” und “MeinVZ” der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck.

Auf der Webseite von “SchülerVZ” wird versprochen:

Darauf kannst du dich verlassen:

* Du allein bestimmst, wer deine persönlichen Daten sehen darf. Unter Meine Privatsphäre kannst du z.B. einstellen, dass nur deine Freunde dein vollständiges Profil sehen können.
* Deine persönlichen Daten sind auf unseren Servern (den Speicherorten für diese Daten) bestmöglich geschützt. Sie können z.B. nicht von Suchmaschinen wie Google ausgelesen werden und tauchen somit nicht außerhalb vom SchülerVZ auf.
* Für uns gilt das deutsche Datenschutzrecht. Das ist besonders streng und wir nehmen es sehr ernst.

Ach ja, darauf verlassen? Stellt sich die Frage, wer hat Interesse an persönlichen Daten und Fotos von Minderjährigen?!

Datenpanne beim Finanzdienstleister AWD

Wie heute bekannt wurde, sind 27.000 Kunden-Daten des Finanzdienstleisters AWD aus Hannover an die Öffentlichkeit geraten. Diese Datensätze beinhalten nicht nur Namen, Adressen und ähnliche persönliche Angaben von AWD-Kunden, sondern auch noch  Vertragsdaten wie Lebensversicherungen, Aktienfonds und dergleichen.

awd

Dem Radiosender NDR Info wurden diese brisanten Datensätze zu gespielt. Angeblich seien “keine sensiblen Daten im Sinne des Datenschutze” wie Kontonummern enthalten. Wie alt diese Kunden- und Vertragsdaten wirklich sind, darüber gibt es inzwischen verschiedene Aussagen. Es heisst, es handle sich um veraltete Informationen, oder sie beträfen Verbraucher, die gar nicht mehr Kunde beim Unternehmen seien.

Dazu ein Zitat der AWD-Webseite:

Und wir begleiten Sie – wenn Sie es wünschen – langfristig

Auch ist laut dem Sender unklar, wie die Informationen überhaupt in Umlauf geraten sind. AWD hat bereits am Mittwoch Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

“Die Daten sind mir von einem AWD-Landesdirektor gegeben worden. Der Zweck war einfach, Kundenakquise daraus zu betreiben.” so ein Informant aus dem näheren Umfeld des AWD “Diese Daten wurden als Basis genommen um Kunden zu werben – auch für Versicherungen, Kapitalanlagen und so weiter.”

Zitieren wir dazu doch mal ein paar Zeilen der AWD-Webseite:

Außergewöhnlich hohe Kundenzufriedenheit

Bestimmt werden betroffene Kunden sehr zufrieden sein, denn “sind Daten einmal im Umlauf, kann man sie nicht mehr zurückholen”, so der Landesdatenschutzbeauftragte von Niedersachsen, Joachim Wahlbrink.

Na, dann sind wir mal gespannt darauf, wann die ersten AWD-Kunden von einem Call-Center angerufen werden, weil sie angeblich an einem Gewinnspiel teilgenommen haben.

Steuerverschwendung steigt auf Rekordsumme

Da ist er also, der Motz-Blog

Was darf man hier erwarten? Eigentlich nichts, was von grosser Bedeutung für die Zukunft sein wird. Dafür aber so einiges was wohl Viele denken.

Was passiert ist, kann man nicht ändern, aber motzen und lästern kann man immer.

Wie zum Beispiel die heutige Tagesmeldung Das Schwarzbuch über die Steuerverschwendung in Deutschland. Das ist doch schon den ersten Beitrag wert, oder? Ich meine, da zahlt der brave Deutsche anständig seine Steuern, um seinem Deutschland etwas Gutes zu tun, um sein Land zu unterstützen.

Und was passiert mit dem Geld? Wird es tatsächlich dafür genutzt, um die Staatsverschuldung zu verringern und andere wirklich nötige Dinge?

NEIN, im Gegenteil! Der Bund der Steuerzahler führt in seinem heute veröffentlichten „Schwarzbuch“ 128 Beispiele auf, wie die unglaublichen Fakten sind.

Hier nur mal ein paar wenige Beispiele:

Da werden Brücken gebaut, die ins Nirgendwo führen, geschweige denn, dass sie überhaupt fertig gebaut werden.
Dann Deutschlands kürzeste U-Bahnlinie, die mal eben 320 Millionen Euro kostete, obwohl voraussichtlich gerade einmal 6.400 Menschen pro Tag mit ihr fahren werden.

Oder auch der Verschwendungswahn unserer Politiker, siehe Ulla Schmidt (SPD) ihres Zeichen ehemalige Gesundheitsministerin. Sie orderte ihren Dienstwagen samt Chauffeur in den rund 2.400 KM entfernten Urlaubsort. Nicht nur, dass das schon zu Lasten der Steuerzahler ging, sie lässt sich den Wagen auch noch klauen!

Klasse finde ich auch die Anschaffung von 21 neuen Kaffeemaschinen für die EU-Kommissare. Für schlappe 100.000 Euro wurde die Edelmarke ?La Cimbali? gekauft, nur vom Feinsten aus der Steuerkasse bezahlt.

Der ineffektive Einsatz von Steuergeldern hat laut dem Bund der Steuerzahler dieses Jahr mit mehr als 20 Mrd. Euro ein Rekordniveau erreicht. Wie war das noch mal mit der Finanzkrise?

Och ruhig bleiben, sag ich mir da und denke an meine Nachbarin, die mich erst gestern nach ein paar Euro für Brot gefragt hat. Mir geht s doch gut …