Allgemein

Magnus Gäfgen vs. Europäischer Gerichtshof in Straßburg

Der Entführer und Mörder des elfjährigen Bankierssohns Jakob von Metzler, Magnus Gäfgen, ist bis vor den Europäischen Gerichthof in Straßburg gezogen, weil ihm beim Verhör durch die Polizei Folter angedroht wurde. Gäfgen wollte Staatshaftungsansprüche in Höhe von 10.000 Euro geltend machen.

Jetzt mal erlich, hat der Kerl wirklich gedacht, er kriegt eine Haftminderung oder kommt gar vorzeitig wieder frei? Und was will der mit 10.000 Euro im Knast??

Zitat aus Focus.de

Der Mörder des elfjährigen Jakob von Metzler sieht sich zu Unrecht verurteilt. Er hat vor dem Frankfurter Landgericht zwar die Entführung und die Tötung des Kindes gestanden, allerdings, so Gäfgen, hat ihm die Polizei das Geständnis, wo der den Jungen versteckt hielt, unter Androhung von Folter entlockt.

Also Entschuldigung! Aber da entführt ein 27-jährigre Jura-Student (<- auch noch Jura studieren!!) einen 11 jährigen Jungen, quält ihn und ermordet ihn. Er löscht dadurch nicht nur ein unschuldiges Kinderleben aus, nein er zerstört eine ganze Familie. Die Eltern werden diesen Verlust doch nie verarbeiten, ganz zu schweigen von den psychischen Folgen der Angehörigen.

Ja ne, ist klar. Da bringt man mal eben ein Kind um, plant womöglich noch, dass die Leiche von den Maden und der Natur entsorgt wird, anstatt dass der Kleine eine ehrenvolle Beerdigung erhält. Und dann jammert dieser Volldrobs vom Mörder, weil ihm Folter angedroht wurde?!?!

Die Polizei hätte diesem Mörder nicht nur Folter androhen sollen, die Polizei hätte es auch tun sollen. Man hätte ihm das antun sollen, was er dem kleinen Jakob von Metzler angetan hat.

Auch wenn der Europäische Gerichtshof dieser Klage nicht statt gegeben hat und Gäfgen lebenslänglich im Gefängnis sitzen darf, so hat dieses Urteil für Motz-Blog doch einen arg bitteren Nachgeschmack. Denn:

- es sind unsere Steuergelder, die hierfür herhalten
- lebenslänglich ist nicht gleich lebenslänglich

Magnus Gäfgen könnte nach 15 Jahren vielleicht wieder frei sein,
die Familie von Metzler aber leidet wirklich lebenslänglich … bis zum Tod!

Steuerverschwendung steigt auf Rekordsumme

Da ist er also, der Motz-Blog

Was darf man hier erwarten? Eigentlich nichts, was von grosser Bedeutung für die Zukunft sein wird. Dafür aber so einiges was wohl Viele denken.

Was passiert ist, kann man nicht ändern, aber motzen und lästern kann man immer.

Wie zum Beispiel die heutige Tagesmeldung Das Schwarzbuch über die Steuerverschwendung in Deutschland. Das ist doch schon den ersten Beitrag wert, oder? Ich meine, da zahlt der brave Deutsche anständig seine Steuern, um seinem Deutschland etwas Gutes zu tun, um sein Land zu unterstützen.

Und was passiert mit dem Geld? Wird es tatsächlich dafür genutzt, um die Staatsverschuldung zu verringern und andere wirklich nötige Dinge?

NEIN, im Gegenteil! Der Bund der Steuerzahler führt in seinem heute veröffentlichten „Schwarzbuch“ 128 Beispiele auf, wie die unglaublichen Fakten sind.

Hier nur mal ein paar wenige Beispiele:

Da werden Brücken gebaut, die ins Nirgendwo führen, geschweige denn, dass sie überhaupt fertig gebaut werden.
Dann Deutschlands kürzeste U-Bahnlinie, die mal eben 320 Millionen Euro kostete, obwohl voraussichtlich gerade einmal 6.400 Menschen pro Tag mit ihr fahren werden.

Oder auch der Verschwendungswahn unserer Politiker, siehe Ulla Schmidt (SPD) ihres Zeichen ehemalige Gesundheitsministerin. Sie orderte ihren Dienstwagen samt Chauffeur in den rund 2.400 KM entfernten Urlaubsort. Nicht nur, dass das schon zu Lasten der Steuerzahler ging, sie lässt sich den Wagen auch noch klauen!

Klasse finde ich auch die Anschaffung von 21 neuen Kaffeemaschinen für die EU-Kommissare. Für schlappe 100.000 Euro wurde die Edelmarke ?La Cimbali? gekauft, nur vom Feinsten aus der Steuerkasse bezahlt.

Der ineffektive Einsatz von Steuergeldern hat laut dem Bund der Steuerzahler dieses Jahr mit mehr als 20 Mrd. Euro ein Rekordniveau erreicht. Wie war das noch mal mit der Finanzkrise?

Och ruhig bleiben, sag ich mir da und denke an meine Nachbarin, die mich erst gestern nach ein paar Euro für Brot gefragt hat. Mir geht s doch gut …